Energetische Verwertung

Unter energetischer Verwertung versteht man hier …

Die Erzeugung von Heißdampf aus der schadlosen Verbrennung heizwertreicher Gewerbeabfälle und mittelkalorischer Ersatzbrennstoffe (Heizwerte von 14.000 bis 18.000 kJ/kg) zum Zweck der Wärmeerzeugung für kommunale Fernwärmenetze und industrielle Anlagen bzw. der Stromerzeugung aus dem erzeugten Prozessdampf.

Durch die Kopplung von Dampf- und Stromerzeugung lassen sich maximale Wirkungsgrade bei der Nutzung der in den Abfallstoffen enthaltenen Energie erzielen. Die bei der Verbrennung anfallenden Reststoffe werden entweder in den Stoffkreislauf zurückgeführt oder umweltgerecht entsorgt.

Eisen- und Nichteisenmetalle gehen als sogenannter Magnetschrott zurück in die metallverarbeitende Industrie. Müllverbrennungsschlacken (Rostschlacken) werden nach entsprechender Aufbereitung z.B. im Straßenbau eingesetzt.

Gipse (Rea-Gipse) aus der nassen Entschwefelung der Abgase werden als Baustoffsubstitut zurückgewonnen. Aus ihnen entstehen z.B. Gipskartonplatten für den Innenausbau von Gebäuden.

Für die hochkalorischen Fraktionen, die nach einer Sortierung und Klassierung als Ersatzbrennstoff anfallen, bietet sich aufgrund der Heizwerte von 18.000-25.000 kJ/kg eine Mitverbrennung in Kohlekraftwerken und Zementwerken geradezu an.Hierbei stellt die Mitverbrennung der aus Gewerbeabfällen gewonnenen Brennstoffe im Zementwerk insofern einen Sonderfall  dar, als dass diese Verbrennung aschefrei ist.Alle nicht brennbaren Rückstände verbleiben im erzeugten Zement und sind Bestanteil desselben. Des Weiteren werden die im Abfall ggf. enthaltenen Schadstoffe bei den hohen Ofentemperaturen von bis zu 1.900°C besonders effizient zerstört.

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