Ersatzbrennstoffe
– Wenn Abfälle Karriere machenErsatzbrennstoffe haben viele Vorteile. Sie ersetzen fossile Energieträger wie Steinkohle und Braunkohle und haben einen natürlichen Energie-Heizwert. Sie vermindern den CO2-Ausstoß und schonen unsere Ressourcen.
Als größter Aufbereiter im südbayerischen Raum erzeugt die Dettendorfer Wertstoff Ersatzbrennstoff auf zwei leistungsfähigen Produktionslinien. Gesteuert von modernster Prozessleittechnik verfolgen wir das Ziel, die brennstofftechnischen Eigenschaften der Abfälle zu verbessern, damit sie die vorgegebenen Qualitätsrichtlinien des Verwerters einhalten.
Produktspezifischen
Gewerbeabfällen für Zementwerke
Der in Zementwerken zum Einsatz kommende Brennstoff aus produktspezifischen Gewerbeabfällen (BPG) entspricht mit etwa 30 Prozent biogenem Anteil höchsten Qualitätsanforderungen, die durch kontinuierliche Eigen- und Fremdkontrollen gewährleistet werden. Ausgangsstoffe sind unter anderem:
- Kfz-Innenverkleidungen
- Teppiche
- Verbundpapiere für Lebensmittelverpackungen
- Textilien
- Gemischte Kunststoffe
Die Dettendorfer Wertstoff produziert daraus, über eine zweistufige Zerkleinerung, eine Jahresmenge von rund 50.000 t zweidimensionalem Fluff mit einer Korngröße von circa 30 x 30 mm².
Aus Rejekten der Papierindustrie, die bei der Altpapierverwertung anfallen, werden jährlich 15.000 t zu zweidimensionalem EBS-Fluff mit einer Korngröße von circa 30 x 30 mm² für Zementwerke verarbeitet.
In der Entwicklungsphase befindet sich ein Ersatzbrennstoff für Mitverbrennungsanlagen mit einer zwei- bzw. dreidimensionalen Korngröße von circa 20 bis 60 mm Kantenlänge aus gemischten Abfällen wie unter anderem:
- Gewerbeabfällen
- Baustellenmischabfällen
- Mischkunststoffen
- Sortierresten
Hiervon wird künftig eine Jahresmenge von circa 60.000 t EBS möglich sein.
Streckenhandel
Zur optimalen Deckung des Energiebedarfes eines Zementwerkes werden neben den Ersatzbrennstoffen auch geschredderte Altreifen oder Ganzreifen von PKW, LKW oder Ackerschleppern in die Werke geliefert.
